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Ina Westphal

Nach einem Pädagogik-Studium und kaufmännischer Ausbildung, arbeitete Ina Westphal viele Jahre in der Telekommunikations- und Customer Care-Branche. In operativen Funktionen und Stabs- und Führungspositionen sammelte sie umfassende Erfahrungen im Customer Service, der Unternehmenskommunikation, der Personalentwicklung und im Recruiting.

Im Jahr 2006 erfüllte sie sich mit dem Start als selbständige Unternehmens- und Personalberaterin einen lang gehegten Traum. Ideen entwickeln, Perspektiven aufzeigen, Lösungen finden – als Personalberaterin reizt Ina Westphal die Suche nach Potenzial, das anderen verborgen bleibt. Ab 2011 arbeitete sie als Personalberaterin und Partnerin bei der knappconnect Personalberatung und baute das Potsdamer Büro auf. Seit 2018 ist sie Geschäftsführende Gesellschafterin von Hellmund. Die Personalberater.

Drei Fragen an Ina Westphal

  1. Sie suchen neben Führungskräften auch Spezialisten. Worauf legen Sie da Wert?

    Ich habe einige Kandidaten kennengelernt, die man heute als Digital Natives bezeichnen würde. In den Gesprächen merkte ich, dass sie über unglaublich viel Wissen zu Plattformen, Technologien und deren Anwendungen verfügten. Aber für Experten-Funktionen fehlte es da manchmal an einigen wichtigen Fähigkeiten: zum Beispiel ausdauernd und konzentriert eine Aufgabe bis zum Ende erledigen. Ich sah diese Kandidaten eher mit ihrem Tablet oder iPhone im Café sitzen und mit vielen Anwendungen gleichzeitig „daddeln“. Ein Spezialist muss heute in der Lage sein, Wissen mit anderen zu teilen, systematisch zu arbeiten und darf bei Problemen nicht gleich aufgeben. Und er muss andere Mitarbeiter mit seinem Elan anstecken können.

  2. Als Personalberater treffen Sie viele unterschiedliche Menschen. Welche Begegnung fanden Sie besonders spannend?

    Das war der Inhaber eines großen mittelständischen Betriebes. Ein Unternehmer mit Leib und Seele. Er hat mir imponiert, weil er genau wusste, was er wollte und sich wirklich nie vom Weg abbringen ließ. Wenn jemand seine Ziele nicht teilte, konnte er ganz schön unangenehm werden. Aber: Wenn es mal Rückschläge gab, machte er seinen Mitarbeitern Mut, spornte sie weiter an. Er stand jederzeit hinter ihnen. Dieser Unternehmer war erfolgreich, weil ihn etwas Entscheidendes auszeichnete: Er hatte keine Angst vor Schwierigkeiten und Mitarbeitern, die ihm fachlich überlegen waren.

  3. Welchen Satz hören Ihre Kunden von Ihnen am häufigsten?

    Da finden wir eine Lösung!