Bewerbungsgespräch per Video: Auf diese 10 Dinge sollten Sie achten

Vorstellungsgespräche per Skype, Zoom und Co. gehören im Bewerbungsprozess inzwischen zum Standard. Wir erläutern Ihnen, wie Sie technische Klippen umschiffen und sich im Video-Bewerbungsgespräch optimal präsentieren.

  1. Testen Sie die Software.
    Sobald Sie wissen, welches Tool für das Gespräch genutzt werden soll, schauen Sie, ob etwas installiert oder lediglich ein Link benutzt werden muss. Gibt es Einwahldaten oder andere Zugangsvoraussetzungen? Wählen Sie sich vor dem eigentlichen Gespräch probeweise ein, um zu überprüfen, ob der Zugang funktioniert. Gleichzeitig sollten Sie Kamera und Ton testen.

  2. Üben Sie das laute Sprechen.
    Zeichnen Sie Ihre Stimme einmal auf und prüfen Sie, wie laut oder leise sie sprechen und wie sich Ihre Stimme anhört. Dann können Sie gegebenenfalls den Abstand zum Mikrofon anpassen.

  3. Kommunizieren Sie auf Augenhöhe.
    Steht Ihr Laptop so, dass Ihr Blick möglichst gerade in die Kamera führt? Wenn nicht, verändern Sie die Position der Kamera. Achten Sie auch darauf, nicht ständig auf Ihr eigenes Videobild zu schauen, um zu überprüfen, wie Sie aussehen.

Vorteile von Video-Interviews

Im digitalen Raum fällt es deutlich schwerer, Nähe herzustellen. Doch Video-Interviews bieten auch eine Reihe von Vorteilen gegenüber Vor-Ort-Gesprächen:

  • Sie sparen Zeit und beschleunigen den Bewerbungsprozess.
  • Sie können auch zu ungewöhnlichen Tageszeiten stattfinden.
  • Reisekosten entfallen. Auch sonst entstehen kaum Kosten, auf Unternehmensseite eventuell für den Video-Anbieter.
  1. Wählen Sie einen neutralen Hintergrund.
    Führen Sie das Gespräch in einem aufgeräumten Raum, vor einem möglichst neutralen Hintergrund. Das Bett mit der Spiderman-Bettwäsche ist ein echtes No-Go im Bewerbungsgespräch. Widerstehen Sie auch der Versuchung, am Rechner einen künstlichen Hintergrund einzustellen. Das sorgt nur für Irritationen und darunter leidet die Übertragungsqualität.

  2. Achten Sie auf Ihre Körpersprache.
    Körpersprache ist auch im Video sichtbar – sie wirkt sogar noch stärker als im persönlichen Interview. Der dauernde Blick aufs Handy, das Drehen mit dem Bürostuhl, der abschweifende Blick – all das wird vom Interviewer wahrgenommen. Wählen Sie am besten einen Stuhl, der weder wippt noch dreht, und legen Sie das Handy weit weg.

  3. Kleiden Sie sich wie für ein Face-to-Face-Interview.
    Auch wenn Ihr Gegenüber nur einen kleinen Ausschnitt von Ihnen sieht, sollten Sie sich so anziehen, wie Sie es für ein Präsenz-Bewerbungsgespräch tun würden. Ihr Outfit beeinflusst Ihr Auftreten und Ihr Selbstbewusstsein. Tragen Sie am besten Business-Schuhe und keine Pantoffeln.

  4. Schaffen Sie ein geräuscharmes Umfeld. Sie sollten im Vorfeld versuchen, Störungen weitgehend zu minimieren. Und wenn doch der Klempner oder Paketdienst klingelt oder die Kinder trotz Verbot stören, dann sprechen Sie das aktiv an, damit Ihr Gegenüber einordnen kann, was gerade passiert. Gelassenheit und Humor helfen in so einer Situation.

  5. Bereiten Sie sich mental vor.
    Wenn Sie abgehetzt oder verschlafen wirken, hinterlässt das einen schlechten Eindruck. Nehmen Sie sich vor dem Gespräch genügend Zeit, um sich gedanklich darauf einzustellen. Überlegen Sie, was Sie erzählen werden. Legen Sie sich Notizen, Stift und Zettel bereit, damit Sie während des Gesprächs nicht aufstehen müssen.

  6. Loggen Sie sich frühzeitig ein.
    Wenn technische Probleme auftreten, bleibt Ihnen genügend Zeit, diese zu lösen. Sollte es während des Bewerbungsgesprächs zu Aussetzers des Tons oder Bilds kommen, bewahren Sie Ruhe. Der Interviewpartner wird das nicht kritisch bewerten. Im Gegenteil: Die gemeinsame Lösung technischer Probleme kann auch das Eis brechen.

  7. Bleiben Sie fokussiert.
    Videointerviews müssen straffer geführt werden als Face-to-Face-Gespräche, da sie technisch anspruchsvoller sind. Achten Sie deshalb darauf, rasch auf den Punkt zu kommen und nicht ausschweifend zu erzählen.

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